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EQAVET-Chronologie
Hier erhalten Sie einen ersten Überblick darüber, wie sich die europäische Zusammenarbeit im Bereich Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung historisch entwickelt hat.
Gehen Sie einfach mit der Maus auf die jeweilige Jahreszahl, dann erscheint eine Aufstellung wichtiger Ereignisse und/oder Arbeitsergebnisse aus dem betreffenden Jahr. Wenn Sie den Mauszeiger wiederum auf eine dieser Überschriften setzen, gelangen Sie zu einer Kurzdarstellung und weiterführenden Informationen über das jeweils gewählte historische Datum.
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September 2012
EQAVET-Trainingsmaterial für die nationalen Referenzpunkte
Im Rahmen der beiden EQAVET-Informationsseminare ( in Athen: 10./11. Mai 2012; in Paris: 27./ 28. September) wurden den nationalen Referenzpunkten Trainingsmaterial zur Verfügung gestellt, das auf den Ergebnissen basiert, die seit 2010 in den EQAVET-Arbeitgruppen gewonnen wurden.
Die Informationsseminare richteten sich an Multiplikatoren in ihren jeweiligen nationalen Bildungssystemen.
Zum einen galt es, das Trainingsmaterial zu testen, und zum anderen sollten die Teilnehmenden durch die Maßnahme "Train the Trainer" in den Stand versetzt werden, die Erfahrungen in ihrem nationalen Umfeld weiterzugeben.
März 2012
EQAVET-Tool für Berufsbildungsanbieter
Ergänzend zum Qualitätssicherungsinstrument für die Systemebene steht nun auch das interaktive Tool für VET-Provider auf der EQAVET-Website bereit. In gewohnt aufwändig programmierter Vier-Phasen-Struktur (Planung, Umsetzung, Evaluation und Überprüfung) bietet das kostenlose Tool
- Empfehlungen für die Nutzung der EQAVET-Indikatoren und Deskriptoren
- Beispiele gelungener Praxis aus ganz Europa sowie
- viele weitere Informationen zum Thema Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung.
Jeder Nutzer kann zwischen zwei Bereichen wählen: der eine ist auf regionale und nationale Fragestellungen zugeschnitten, der zweite richtet sich an individuelle Bildungsanbieter.
Juni 2011
EQAVET-Tool für die Systemebene
Die EU stellt auf der EQAVET-Website ein interaktives Instrument zur Verfügung, das nationale und regionale Politikverantwortliche auf der Systemebene bei der Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für die Berufsbildung unterstützen soll. Das englischsprachige Online-Beratungsinstrument wurde von Experten aus 33 europäischen Ländern des EQAVET-Netzwerks entwickelt.
7. Dezember 2010
Kommuniqué von Brügge
Auf der 4. und letzten Folgekonferenz von Kopenhagen verabschiedeten die europäischen Bildungsminister und Sozialpartner sowie die Europäische Kommission das Kommuniqué von Brügge. Neben mittelfristigen Zielen (Aktionsplan 2011-2014) einigte man sich auf strategische Überlegungen für 2011 bis 2020.
Die Hauptziele sind:
- Verbesserung der Qualität und Effizienz beruflicher Bildung
- Verwirklichung von Lebenslangem Lernen und Mobilität (Anerkennung und Validierung von non-formalen und informellen Lernens, Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen)
- Förderung von Innovation, Kreativität und Unternehmergeist
- Förderung von Integration und Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns
1. Januar 2010
EQAVET
Auf Grundlage der im Juni 2009 durch den Europäischen Rat und das Europäische Parlament verabschiedeten Empfehlung (Recommendation) wurde ENQA-VET zum 1. Januar 2010 in das EQAVET-Netzwerk überführt.
EQAVET
- übernimmt die Ergebnissen und Materialien von ENQA-VET
- beinhaltet die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten eine nationale Referenzstelle für die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (QANRP) einzurichten. Diese ist, neben den Vertretern der Mitgliedsstaaten, die zweite, bzw. dritte Repräsentantin des jeweiligen Mitgliedstaates.
- hält die Mitgliedsstaten dazu an, Maßnahmen zur Qualitätssicherung in ihren Systemen beruflicher Bildung auf der Grundlage des Qualitätszyklus (Deming-Kreis) durchzuführen.
18. Juni 2009
Recommendation
Verabschiedung der Recommendation durch das Europäischen Parlament und den Rat zur Einrichtung eines europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Die wichtigsten Punkte der Empfehlung sind:
- Nutzung und Weiterentwicklung des europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung (Qualitäts-Zyklus), der Qualitätskriterien sowie der in den Anhängen aufgeführten Deskriptoren und Indikatoren
- Unterstützung der Strategien für Lebenslanges Lernen sowie der Umsetzung des EQR und der Europäischen Qualitätscharta für Mobilität
- Entwicklung eines Konzepts zur Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme auf nationaler Ebene bis spätestens 18. Juni 2011 unter bestmöglicher Nutzung des Bezugsrahmens und Beteiligung der Sozialpartner sowie aller anderen relevanten Stakeholder
- aktive Beteilingung am Netz des europäischen Bezugsrahmens für die Qualitätssicherung als Grundlage
für die Weiterentwicklung gemeinsamer Grundsätze, Referenzkriterien, Indikatoren, Leitlinien und Instrumente - Einrichtung einer nationalen Referenzstelle für die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung
- Überprüfung des Umsetzungsprozesses alle vier Jahre
Mai 2009
ECVET
Die im Mai 2009 offiziell angenommene Empfehlung des Europäischen Parlaments und des EU-Ministerrates zur Einrichtung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET) hat zum Ziel, die Anrechnung, Anerkennung und Akkumulierung der Lernergebnisse von Menschen auf ihrem Weg zum Erwerb einer Qualifikation zu erleichtern. Damit würden zugleich Mobilität, Durchlässigkeit und lebenslanges Lernen gefördert werden.
ECVET soll
- einen Rahmen zur Anerkennung der Lernergebnisse durch die Bündelung von Lernergebniseinheiten darstellen und
- bis 2013 europaweit erprobt werden (DECVET ist das nationale Erprobungs-Projekt)
12. Mai 2009
Education and Training 2020
Anlässlich der Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel einigte man sich auf einen neuen strategischen Rahmen zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung. Er stellt eine Fortschreibung der bereits geleisteten europäischen Kooperation auf diesem Gebiet dar (Education and Training 2010).
Die vier grundlegenden Ziele der Strategie "Education and Training 2020" (ET 2020) sind:
- Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität
- Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung
- Förderung der Gerechtigkeit, des sozialen Zusammenhalts und des aktiven Bürgersinns
- Förderung von Innovation und Kreativität – einschließlich unternehmerischen Denkens – auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung.
Das Lebenslange Lernen soll als Grundprinzip des strategischen Rahmens angesehen werden, das jede Art des Lernens — formal,
nicht formal oder informell — auf allen Ebenen abdecken soll.
11. Mai 2009
EQARF
Das Europäische Parlament und der europäische Rat nahmen den Vorschlag der Kommission über den europäischen Referenzrahmen zur Qualitätssicherung in der Berufsbildung (EQARF) an. Der EQARF, der seit Juni 2009 mit Verabschiedung der Recommendation "Europäischer Bezugsrahmen" oder "EQAVET-Bezugsrahmen" genannt wird, fußte auf dem bereits 2004 entwickelten CQAF.
Die Inhalte sind v.a.:
- ein Vier-Phasen-Qualitätssicherungsgszyklus (Planung, Umsetzung, Evaluierung sowie Überprüfung)
- 10 Indikatoren
- gemeinsame Qualitätskriterien und indikative Deskriptoren
26. November 2008
Kommuniqué von Bordeaux
In Bordeaux fand die 3. Folgekonferenz von Kopenhagen statt.
Das von den Bildungsministern der EU, EFTA/EWR, EU-Kandidatenländer und EU-Kommission sowie der europäischen Sozialpartner vereinbarte Kommuniqué beinhaltet die folgenden Ziele:
- die Annahme und Umsetzung von ECVET und EQARF
- eine stärkere Verbindung des Arbeitsmarktes mit der Berufsbildung
- die Förderung und Erweiterung der Kompetenzen von Ausbildungspersonal durch die Bereitstellung von zielgruppenspezifischen Aus- und Weiterbildungsangeboten
1. August 2008
DEQA-VET
Gründung der Deutschen Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (DEQA-VET) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Angesiedelt wurde DEQA-VET beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn.
23. April 2008
EQR
Das Europäische Parlament und der Rat haben die Empfehlung zum EQF (European Qualification Framework) verabschiedet.
Um das Lebenslange Lernen sowie die soziale Integration und damit die Berufsfähigkeit zu fördern, ist es die erklärte Absicht, dass alle Qualifikationsniveaus prinzipiell auf verschiedenen Bildungswegen zu erreichen sind.
Die vereinbarten Ziele sind:
- die Förderung von Transparenz, Vergleichbarkeit und Annerkennung von Zeugnissen und Zertifikaten durch die Zuordnung zu acht Qualifikationsstufen (die Deskriptoren sind: Kenntnisse, Fertigkeiten, Kompetenzen)
- die Entwicklung von nationalen Qualifikationsrahmen, die bis 2010 an den EQF zu koppeln sind
- die Anwendung einer lernergebnisorientierten Beschreibung der erreichbaren Qualifikationen
5. Dezember 2006
Kommuniqué von Helsinki
Auf der 2. Folgekonferenz von Kopenhagen stand die Überprüfung der Strategie und Prioritätensetzung auf der Tagesordnung. Die für berufliche Bildung zuständigen europäischen Minister, die europäischen Sozialpartner und die EU-Kommission verabschiedeten ein gemeinsames Kommuniqué. Auf folgende vier Schwerpunkte einigte man sich:
- Verbesserung der Attraktivität und der Qualität beruflicher Bildung
- weitere Entwicklung der gemeinsamen europäischen Instrumente zur Qualitätssicherung (EQR, ECVET, Europass) sowie eine umfassendere Beteiligung am Europäischen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Berufsbildung (damals ENQA-VET, seit Anfang 2010 EQAVET).
- bessere Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit der Berufsbildungsstatistik
- aktive Einbindung aller Akteure
QANRP
Im Jahr 2006 wurden die ersten vier nationalen Referenzstellen für Qualitätssicherung in der Beruflichen Bildung (QANRPs) gegründet. Nachdem Spanien, Italien, Ungarn und Rumänien den Anfang gemacht hatten, zogen weitere Staaten nach. Die meisten Referenzstellen, nämlich insgesamt 16, wurden in den Jahren 2008-2010 eingerichtet. Die deutsche Einrichtung DEQA-VET existiert seit dem 1. August 2008.
Oktober 2005
ENQA-VET
Die Mehrheit der EU-Staaten beteiligte sich am Europäischen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Berufsbildung (ENQA-VET), das im Oktober 2005 von der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Bildung und Kultur gegründet worden war. Zu den Zielen zählten:
- ein gemeinsames Konzept zum Thema Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung zu entwickeln
- alle mit dem Thema befassten Akteure dabei mit einzubeziehen
- die Qualitätssicherung auf nationaler Ebene zu unterstützen und die Kooperation auf europäischer Ebene zu stärken.
2005
europass
Mit dem EU-Ratsbeschluss vom 15. Dezember 2004 wurde das europass-Rahmenkonzept verabschiedet. Dieses beinhaltet, dass fünf Dokumente den Menschen in Europa dabei helfen sollen, ihre Qualifikationen und Kompetenzen darzustellen. Auf diese Weise soll es leichter fallen, sich auf dem nationalen und europäischen Arbeitsmarkt zu präsentieren. Das Nationale Europass Center (NEC) mit Sitz in Bonn hat die Aufgabe, Informationen im Zusammenhang mit den fünf europass Transparenzdokumenten zu verbreiten und Aktionen zu koordinieren.
Der europass umfasst die folgenden fünf Dokumente:
- Lebenslauf
- Sprachenpass
- Zeugniserläuterungen
- Mobilität
- Diploma Supplement
13. bis 16. Dezember 2004
Kommuniqué von Maastricht
1. Folgekonferenz von Kopenhagen, auf der sich die Bildungsminister, die europäischen Sozialpartner und die EU-Kommission auf das Kommuniqué von Maastricht einigten. Es beinhaltet u.a. die Forderung nach
- einem europäischen Regelungssystem für die Anerkennung von Qualifikationen
(EQR) - einem Leistungspunktsystem
(ECVET) - der verständliche Darstellung von erreichten Qualifikationen
(europass) - der Modernisierung der Berufsbildungssysteme
- Angeboten, damit Menschen sich wieder in die Wissensgesellschaft eingliedern können
- der stärkeren Verknüpfung aller zu entwickelnden Instrumente und einem verbesserten Bewusstsein der Betroffenen in den Mitgliedstaaten für die angestoßenen Entwicklungen
Februar 2004
Education and Training 2010
Der im Februar 2004 gemeinsam verabschiedete Bericht ("Education & Training 2010" – The success of the Lisbon Strategy des Rates „Bildung“) der Kommission und des Rates nimmt Stellung zur Umsetzung des Lissabon-Prozesses. Er beurteilt dessen Rolle bei der Förderung von Reformen, der Unterstützung des Lebenslangem Lernens und beim Vertrauensaufbau zwischen den wichtigsten Akteuren und den Mitgliedsländern.
2004
CQAF
Die Arbeitsgruppe Qualitätssicherung, die im Zuge des Kopenhagener Prozesses gegründet worden war, legte 2004 den CQAF (Common Quality Assurance Framework) vor. Dieser fußte bereits auf dem Vier-Phasen-Modell (Plannung, Umsetzung, Evaluation, Überprüfung). Der CQAF stellt das erste europäisch vereinbarte Referenzinstrument bei der Entwicklung und der Reform von Qualitätssystemen in der beruflichen Bildung dar. Inhalte sind
- ein freiwilliger Bezugsrahmen, der Instrumente, Grundprinzipien und Kriterien zur Implementierung von Qualitätssicherung erläutert
- eine Outcome-Orientierung
Ziel ist es, die Transparenz, Effektivität und das Vertrauen in die Berufsbildungssysteme anderer EU-Staaten zu erhöhen.
2003
Technical Working Group on Quality in VET
Anfang 2003 nimmt die "Technical Working Group on Quality Assurance in VET" ihre Arbeit auf.
Um den Kopenhagen-Prozess umzusetzen, waren eine Steuerungsgruppe und insgesamt drei Arbeitsgruppen zu den Themen „Transparenz“, „Qualitätssicherung“ und „Leistungspunktesystem“ eingerichtet worden. Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission hatte Ende 2002 die "Technical Working Group on Quality Assurance in VET" damit beauftragt, sich des Themas Qualitätsicherung in der beruflichen Bildung anzunehmen.
Das Mandat umfasste u.a. die Erarbeitung
- einer Analyse des Ist-Zustands,
- von Kriterien für die Qualitätsentwicklung,
- von Qualitätsindikatoren für die Berufsbildung auf Systemebene auf der Grundlage von Good-practice-Beispielen,
- einer Konzeption eines Referenzrahmens für die Entwicklung bzw. Reform von Qualitätssystemen in der Berufsbildung (Common Quality Assurance Framework)
- von Instrumenten zur Unterstützung von Selbstevaluation und Qualitätssicherung.
30. November 2002
Kopenhagener Erklärung
In der Kopenhagener Erklärung einigten sich die Bildungsminister von 31 europäischen Ländern, die europäischen Sozialpartner und die Europäische Kommission auf eine Umsetzungsstrategie der Ziele von Lissabon. Sie bildet die Grundlage für die europäische Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und ist der Beginn des Kopenhagen-Prozesses.
Die zentralen Ziele sind die Förderung des gegenseitigen Vertrauens, der Transparenz und der Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen, um die Mobilität der EU-Bürger zu erhöhen und den Zugang zum Lebenslangen Lernen zu verbessern. Die erzielten Fortschritte sollen in Folgekonferenzen im Zweijahresabstand bewertet werden.
Die europäische Dimension in der Berufsbildung soll durch folgende Aktivitäten gestärkt werden:
- Entwicklung von Grundsätzen zur Validierung von informell und non-formal erworbener Qualifikationen und Kompetenzen
- Erarbeitung gemeinsamer Instrumente zur Qualitätssicherung in der Berufsbildung
- verstärkte internationale Zusammenarbeit in einzelnen Wirtschaftssektoren
15. bis 16. März 2002
Tagung des Europäischen Rates in Barcelona
Treffen, um die Umsetzung der Lissaboner Strategie zu erörtern
- Förderung der Vergleichbarkeit von Qualifikationen und der Mobilität innerhalb der EU
- „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ - bis 2010 weltweite Qualitätsreferenz
- Verbesserung der Qualität
- erleichterter Zugang zur Bildung für alle
- Öffnung gegenüber der Welt
Mai 2001
European Forum on Quality in VET
Im Mai 2001 gründete die Europäische Kommission die erste strukturierte Plattform, um die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedsstaaten, den Sozialpartnern und der Kommission zu fördern. Ein Arbeitsprogramm für 2001 und 2002 beinhaltete u.a. folgende grundlegenden Fragen zum Thema Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung:
- die Entwicklung von Qualitätssicherungsansätzen für Berufsbildungsanbieter
- die Ermittlung von Möglichkeiten der Selbst-Evaluation von Institutionen der Berufsbildung
- die Erarbeitung von Indikatoren für eine europäische Qualitäts-Strategie im Bereich Berufsbildung
23. bis 24. März 2000
Schlussfolgerungen von Lissabon
Der Europäische Rat ist am 23.-24. März 2000 in Lissabon zu einer Sondertagung zusammengetreten, um für die Union ein neues strategisches Ziel festzulegen, in dessen Rahmen Beschäftigung, Wirtschaftsreform und sozialer Zusammenhalt als Bestandteil einer wissensbasierten Wirtschaft gestärkt werden sollen.
Man einigte sich u.a. auf folgende strategische Ziele für die EU:
- EU soll wettbewerbsfähigster, dynamischster, wissensbasierter Wirtschaftsraum der Welt werden
- dauerhaftes Wirtschaftswachstum
- mehr und bessere Arbeitsplätze
- größerer sozialer Zusammenhalt
- Zusammenarbeit der einzelnen Nationen
- demokratisches und transparentes Europa
- effizienteres Europa
- Europa der Rechte und Werte, der Freiheit, Solidarität und Sicherheit
- Europa als „Global Player“
19. Juni 1999
Bologna-Deklaration
„Europa des Wissens“
- Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems
- Schaffung eines gemeinsamen, europäischen Hochschulraumes
25. Mai 1998
Sorbonne - Erklärung
- offener europäischer Raum für Hochschulbildung
- Betonung der Wichtigkeit der Universität
- Anerkennung akademischer Abschlüsse im Ausland, die Mobilität der Studierenden sowie ihre Vermittelbarkeit am Arbeitsmarkt fördern
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